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Die Unterfamilie der Corydoradinae
Die Gattung Corydoras (La Cèpède, 1803)
Die Gattung Corydoras ist die weitaus größte innerhalb der Familie der
Callichthyidae
Das Taxon Corydoras wurde von LA CÈPÈDE im Jahre 1803 geschaffen.
Er beschrieb die Art Corydoras geoffroy und dieser wurde damit zum Gattungstypus.
Die Bezeichnung Corydoras ist dem Griechischen entnommen (corys=Helm;doras=gepanzert)und ist
eine
Anspielung auf die den Körper schützenden Knochenplatten.
Auf Grund der Formenvielfalt ordneten sie NIJSSEN & ISBRÜCKER 1980 in fünf Artengruppen auf:
1) punctatus Gruppe
2) barbatus Gruppe
3) aeneus Gruppe
4) elegans Gruppe
5) acutus Gruppe
Gattungstypus: Corydoras geoffroy
Die Gattung Brochis (Cope, 1872)
in der kleinsten Gattung der Unterfamilie befinden sich die größten Vertreter der Panzerwelse.
Der Hauptunterschied zu den Gattungen Aspidoras, Corydoras und Scleromystax
liegt in der Anzahl der Rückenflossenstrahlen. Bei den vorgenannten sind es sechs bis acht
Dorsalstrahlen, im Gegensatz zu 10-18 bei Brochis. Die Schnauze ist bei Corydoras-Arten nackt,
bei Brochis mit Knochenplatten bedeckt.
Gattungstypus: Brochis splendens
Die Gattung Aspidoras (R. v. Ihering, 1907)
die Aspidoras sind recht klein (max. 5cm Gesamtlänge). Sie haben kleine Augen, Dorsalstachel
und Pectoralstachel sind kurz und verdickt.
Die Bezeichnung Aspidoras leitet sich folgendermaßen ab: Aspi vom lat. asper = rauh, uneben,
doras vom griech. = Haut. Der Name bezieht sich auf die von IHERING festgestellten, kleinen
Hautzähnchen entlang des Körpers.
Die passende deutsche Bezeichnung Schmerlenpanzerwelse wurde 1966 von KNAACK geprägt.
Gattungstypus: Aspidoras rochai
Die Gattung Scleromystax (Günther, 1864)
die Gattung Scleromystax wurde bereits 1864 von GÜNTHER aufgestellt und später in
Corydoras eingegliedert als Synonym geführt. Nun ist diese bislang monotypische Gattung von
BRITTO 2003 wieder ausgegliedert und um einige Arten erweitert worden.
Gattungstypus: Scleromystax barbatus
Typuslokalität:
Argentinien: Prov. Santiago del Estero, System Rio Paraná, Rio Dulce, etwa 20 km unterhalb Termas de Rio Hondo, Nebenarm Klimadaten / Fundortkarte
Weitere Fundorte:
Vereinzelte Exemplare in den Unterläufen des Rio Seca und Rio Sali
Wasserwerte Fundorte:
Corydoras longipinnis lebt in strömenden Gewässern und hält sich dort im Uferbereich zwischen Ästen und Sträuchern auf.
Etymologie:
longipinnis (lat. = langflossig) bezieht sich auf die langen Flossen (Brustflossen, speziell die extrem lange Rückenflosse)
Größe:
Standardlänge des Typenmaterials:
Männchen: 58,4 - 61,1 mm
Weibchen: 51,7 - 56,0 mm
Empfohlene Temperatur im Aquarium:
Aufzucht bei 20 - 22° C
Bei dieser Art handelt es sich um einen Kurzschnäuzer, der äusserlich Scleromystax macropterus ähnelt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Corydoras-Arten sind bei Corydoras longipinnis die adulten Männchen größer, schwerer und besitzen längere Rücken- und Brustflossen als die Weibchen.
Die fahnenförmig ausgebildete Rückenflosse erreicht die Schwanzflosse und das ist bei den bekannten Wildformen der Corydoradinae einmalig.
Corydoras longipinnis wird oft mit der Langflossenzuchtform von Corydoras cf. paleatus, auch Schleierpaleatus genannt, verwechselt.
Die Weibchen von C. longipinnis besitzen kürzere Brust- und Rückenflossen als die Männchen, während dagegen bei den Weibchen der Langflossen-Zuchtform diese Flossen ebenfalls so extrem groß sind wie bei den Männchen.
Corydoras longipinnis hat eine besonders ausgebildete Bauchregion (Odontoden), die vermutlich dem besseren Halt auf Substraten dient.
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06.06.2006 um 23:59 Uhr
erstellt von: Reinwald
Hi,
dank unserem User Samson sind beim sterbai nun Videos mit drin.
Ein Film vom Laichvorgang und einer von der Eiablage.
Betone das hier extra, damit jeder Interessierte es gleich findet....