Reinwald
Cheffe
    

Dabei seit: 02.02.2006
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Herkunft: 30952 Ronnenberg
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L 38 Peckoltia sp.
Herkunft:
Brasilien: Bundesstaat Pará, Rio Tocantins in der Nähe der Ortschaft Mocajuba
Größe:
7-8 cm
Beschreibung/Aussehen:
Erstmals in der DATZ 08/89 von Stawikowski vorgestellt.
Gelblich-bräunliche Bänderung des Körpers und der Flossen wirkt etwas verwaschen.
L 38 wurde schon in zwei Varianten exportiert, einmal die in der DATZ abgebildete und eine, bei der sich die gelblich-bräunliche Bänderung auflöst.
Geschlechtsunterschiede:
Männchen: nach hinten gerichtete feine Hautzähnchen (Odontoden) im Schwanzbereich
Weibchen: runde Bauchpartie
Außerdem sind die Interopercularodontoden (Zwischenkiemendeckelstacheln) sowie die Odontoden auf den Pectoralstacheln beim Männchen stärker und länger ausgebildet.
Arten, die dem L 38 optisch ähnlich sehen:
Peckoltia vittata, L 2, L 103
Haltung:
Wegen der geringen Endgröße ist die Haltung bereits in Aquarien ab 60 cm Länge möglich. Normale Einrichtung des AQ´s und einige Wurzeln und Steine als Versteckmöglichkeit.
Temperatur: mind. 25°
Futter:
Es werden alle gängigen Trockenfutterarten angenommen
Zucht:
Die Geschlechtsreife tritt erst in einem Alter von 2-3 Jahren ein.
Wenn man die L 38 zur Zucht ansetzen möchte, sollte man darauf achten, dass keine weitere etwa gleich große Harnischwelsart in dem AQ lebt, denn die Männchen schubsen sich gegenseitig aus den Höhlen.
Wichtig ist eine geeignete Laichhöhle, z. B. aus Ton, deren Größe und Form auf die Anforderungen der L 38 abgestimmt ist. Bewährt haben sich Tonhöhlen mit seitlichem Eingang.
Zu den Zuchtvorbereitungen gehört erstmal eine gute Fütterung (mehr Lebendfutter) und damit verbunden sollte man auf eine gute Wasserbeschaffenheit achten, regelmäßige Wasserwechsel sind notwendig.
Um die Fische zum Laichen anzuregen, kann man die Bandbreite verschiedener Umweltfaktoren ändern, also die Temperatur um 3-4° erhöhen und evtl. auch die Wasserwerte verändern, z. B.Torf in das Becken geben oder vorher benutzten weglassen. Gravierende Änderungen an den Wasserwerten nur langsam über einen längeren Zeitraum, um die Tiere nicht in Gefahr zu bringen.
Ein weiteres geeignetes Mittel ist auch der Einsatz von zusätzlichen Pumpen, um eine kräftigere Strömung im AQ zu bekommen.
Wenn der Zeitpunkt des Laichens gekommen ist, schwimmt das Weibchen vollständig in die Höhle und legt dort an einem Ende ihre Eier ab, während das Männchen nur mit dem Vorderkörper in der Höhle ist und mit dem gesamten Körper vibrierende Bewegungen macht. Nach der Eiablage wird das Weibchen ziemlich ruppig aus der Höhle verjagt und das Männchen verschwindet vollständig in der Höhle, um die Brutpflege (das Befächeln des Geleges) zu übernehmen.
Wenn die Jungfische 4 Wochen nach der Eiablage die Höhle verlassen, dann sind sie bereits 2 cm groß. Sie sind genau wie die Eltern gefärbt, nur kontrastreicher.
Fütterung der Jungfische mit zerbröselten Futtertabletten, feinem Frostfutter wie Bosmiden, Cyclops und Lobstereier und am Anfang auch ein wenig Grünfutter.
Dieser Bericht wurde uns zur Verfügung gestellt von Andreas Sprenger.
Er zieht sie regelmäßig nach und hat auch meistens Jungtiere zum abgeben.



4 Tage alt

2 Monate alt

Gelege
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